|
Es-selamu alejkum
Was die Familie Kukanovic angeht, so
traf ich vor einiger Zeit Nedzad und er
sagte, es ginge der Familie ziemlich schlecht, da
ihnen keiner wegen der vielen Kinder eine
Wohnung vermieten möchte. Hinzu kommt, dass alle
Kinder zur Schule gehen und der Vater kein Geld hat um
ihnen Schulbücher und Schulbedarf zu kaufen, was die
eh schon schwierige Situation noch mehr verschlimmert.
Soweit ihr in der Lage seid, wäre es sehr hilfreich,
wenn man den Rückkehrerfamilien, insbesondere in der "Republika
Srpska" Kleidung, Schuhe, oder Schulbedarf, zukommen
lassen könnte, denn diese Familien haben überhaupt
keine Einkommen, was ich aus Gesprächen mit den
Anwohnern erfahren habe.
Am besten wäre es natürlich, wenn
Projekte realisiert werden könnten, die den Familien
Hilfe zur Selbsthilfe gewährleisten, so dass damit die
problematische finanzielle Lage dieser Bedürftigen
endlich gelöst wird. Aus den Spenden könnten neue
Hilfsprojekte finanziert werden. Daneben könnte auf
diese Weise auch das größte Problem beseitigt werden,
nämlich die Gewöhnung oder auch eine allzu schnell
gewonnene Einstellung, man hätte ein Anrecht auf
Hilfe, und es gäbe keine bedürftigeren Menschen, die
diese Hilfe ebenfalls nötig hätten, was
die Bemühungen und Motivation zur selbständigen Lösung
der Lage ebenfalls erheblich bremsen kann.
Ich halte es deshalb für sehr wichtig, dass Spenden
und Hilfen lediglich eine zusätzliche Motivation
und Starthilfe darstellen sollten um die eigene Lage
zu ändern. Ansonsten bleibt uns nichts anderes übrig,
als uns ständig um die selben Familien und Probleme zu
kümmern, obwohl uns tagtäglich neue und
dringendere Hilfegesuche erreichen.
Friede sei
mit dir und all jenen, die sich aufopfern um unserem
Volk zu helfen.
Benjamin
>Der
Besuch bei Familie Kukanovic im letzten Jahr<
Wir werden
die Familie bald wieder besuchen.
***
Wie Sie helfen
können
?
Wählen Sie zwischen: |